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W koszyku
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Wyp. Miejska (Rynek 8)
Są egzemplarze dostępne do wypożyczenia: sygn. 884-3 [lok. Wypożyczalnia Miejska] (1 egz.)
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Bär und Basilisk - Was haben die Wappentiere von Bern und Basel mit den neusten Abenteuern von Margarethe und ihren Freunden zu tun? Sind sie gar der Schlüssel zum Weltfrieden? Böses Erwachen für die vier jungen Erwachsenen, die gerade ihre berufliche Zukunft planen: Der Dritte Weltkrieg bricht aus! Jetzt gilt es, alle ihre Fähigkeiten einzusetzen, um das Unheil zu stoppen. Hinweise für einen Weltfrieden finden die vier Freunde während verschiedener Zeitreisen, die sie in die bewegte Vergangenheit der Städte Bern und Basel führen. Doch selbst eine in Verse verpackte Prophezeiung stiftet nur mehr Verwirrung als sie Lösungen bietet. Als wäre ein Weltkrieg nicht schon übel genug, erscheint Margarethe zudem ihr Ur-Ahne mit einem zwielichtigen Angebot, damit sie selber die Unsterblichkeit erlangt. Kann Margarethe der Versuchung widerstehen? Zeitweise kommt nicht mal ihr Rabe Plonk an sie heran. Die Historikerin Michèle Combaz Thyssen und die Biologin Carole Enz lüften in Teil 10 von Rabenherz das Geheimnis um den gemeinsamen Ur-Ahnen von Seraina und Margarethe.
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Mario Castellaner entsorgter Ehemann, Lehrer und Kleinschriftsteller erzählt die Geschichte von Aufstieg und Niedergang einer alternativen Hausgemeinschaft in einem ehemals abbruchreifen renovierten Haus in Wien-Ottakring, der Castellaner selbst angehörte. Der Eiserne Vorhang ist gefallen, der Freie Markt triumphiert und das Alternative Lebenscollectiv mit seinem Ideologiemix aus Freud, Marx und Müsli scheitert am eigenen Geschäftssinn. Alle so offenen Beziehungen lösen sich auf oder münden in ungeschminktes mittelständisches Kleinbürgertum. Marios Frau Corinna verläßt ihn wegen einem Neo-Grünen der nächsten Generation, der aber erklärt, "leider nicht der zu sein, als den sie ihn sehen will". Irgendwie in der Art geht es egal ob hetero oder homo allen Paaren der Hausgemeinschaft. Was am Ende bleibt, ist: Besitz, Verträge, Zahlungsregelungen. Und Neuorientierung. Mario sucht sie, wie die jugoslawisch-stämmige Import-Export-Verkaufsfrau Dragana Herzka-Davidovic und die aus der Steiermark stammende Anästhesieärztin Walburga Mackl, in der Entdeckung seiner Herkunft. Neben dem Erzähler kommen auch alle Protagonisten seiner Erzählung zu Wort. Vom kleinen Donato Davidovic vorübergehend Marios und Corinnas Pflege- und Ersatzkind, über den Überlebenskünstler und Gründer eines aus dem grenznahen Ungarn nach Österreich einstrahlenden Radiosenders, Imre Szalay, bis zu Castellaner selbst, der von Anfang an der Hausgemeinschaft mit ironischer Distanz gegenübergestanden ist, aber zu einigen ihrer Mitglieder eine verständnisinnige Freundschaft unterhielt. Der Roman ist nach dem Muster von Haydns Abschiedssymphonie gegliedert. Während seiner vier Sätze Allegro Assai, Adagio, Menuetto und Finale: Presto Adagio läßt der Autor eine Stimme nach der anderen verstummen.
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Gabriel Ender - ehemaliger Rundfunksprecher - nimmt an einem Therapieseminar für Eltern mit behinderten Kindern teil. Die Veranstaltung findet auf einem süditalienischen Campingplatz statt, dessen Padrone Felice Belli einen Dachboden-Radiosender betreibt. Ender - bei den Selbsterfahrungssitzungen bloß autistischer Außenseiter - lässt die "Geschichte der letzten Zeit" Revue passieren: Seine Frau hat nach mehreren Fehlgeburten von einem prominenten Spezialisten eine „Zellimplantation“ vornehmen lassen und ist von Enders Klon entbunden worden. Bald nach der Geburt des behinderten Kindes ist sie durch einen Autounfall ums Leben gekommen, wobei der Verdacht auf Selbstmord besteht. Felice Belli - als Neapolitaner in dieser lucanischen Provinz ein ungeliebter Eindringling - hat einst "den Dschungel von Briezza" zu einem "Europacamp" gemacht, um Kultur, Zivilisation und Wohlstand hierher zu bringen. Selbst Vater eines behinderten Sohnes, hat er nicht nur die deutsche Selbsterfahrungsgruppe eingeladen, sondern beherbergt auch Flüchtlinge. Es kommt zu Anfeindungen und Drohungen seitens der Dorfjugend, die Autos der Deutschen werden beschädigt, ein krankes Flüchtlingskind stirbt, nachdem die ärztliche Hilfe hintertrieben worden ist. Felice lädt Ender ein, mit ihm im Dachbodensender "den Tag zuende zu senden", was der betrunkene Ender nur allzu wörtlich nimmt. Während der Sendung, die parallel mit einem Marienfeuerwerk abläuft, werfen die Dorfjugendlichen Molotow-Cocktails. Die Flüchtlingszelte bleiben unbeschädigt, Enders Zelt - in dem er ursprünglich sein Kind zurücklassen wollte - geht hingegen in Flammen auf. Der Text variiert den Mythos vom Erzengel Gabriel, der am Jüngsten Tag durch einen Trompetenstoß den Weltuntergang verkünden soll. Das Camp ist eine Miniaturwelt, eine "zweite Schöpfung" im Sinne Thomas von Aquins. Der Campingsender steht für Humanität, der "Dschungel, der das Camp umgreift", für Barbarei. Die beiden Welten - jene "drinnen" und jene "draußen" - verbinden sich letztlich in Enders Bewusstsein (dem eigentlichen "Sender"). Die vorgebliche "Rettung" des Kindes - das der betrunkene Ender während des Feuers im Zelt geglaubt hat - bewegt ihn, die Rolle als Vater seines „Ebenbildes“ endlich zu akzeptieren.
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In seinem „Haus am waldigen Seenockhang“ sitzt der mäßig erfolgreiche Erzähler Wickerl und versucht – mitten in der Umgebung – „zur Umgebung durch seine Schreiberei eine begreifende Distanz zu gewinnen.“ Seine Umgebungsgeschichten „berichten eigentlich von nichts als jener Gehirngegend, in der die äußere zu einer inneren Wirklichkeit umgelogen wird.“ Die Umgebung ist ein Kärntner Tal, in dem eine slawischstämmige Urbevölkerung sich kernig deutsch gebärdet und hauptsächlich von der Landschaftsvermarktung lebt. Und in der Tat hat die Umgebung auch einiges zu bieten, das jedes Touristen Herz höher schlagen lässt: den kastrierten Seenockriesen, der einst aus einem einzigen See deren zwei schuf, den Grabsaal Karls des Großen im Kaiserschlossgebirge, wo der gewaltige Herrscher mit seinen Rittern schlummert, um irgendwann zu erwachen und die Herrschaft über die EU zu übernehmen, den Urmenschen des Dorfes, dessen vorgeblich urzeitliche Überreste keine hundert Jahre alt sind, ein Asylantenheim, das eine geglückte Verschmelzung von Humanität und Geschäftssinn darstellt und einen protestantischen Kirchturm, den der Leibhaftige selber gebaut hat. Die Umgebungstaler sind eine höchst begabte, der Philosophie frönende Population: Da gibt es einen Gemeindebediensteten, der „es nicht verträgt, dass etwas nach sich selber ausschaut“, einen „Frauenfischer" von schwächlicher Figur, der Dutzende Damen verführt, ehe er seine Meisterinnen findet und impotent wird, einen direkten Nachfahren Hegels, der an der „Aufhebung der Umgebung“ arbeitet. Fleischers Satiren zeichnen ein österreichisches Panoptikum, in all seinen Lügen ziemlich glaubwürdig, in gewisser Hinsicht liebens- und manchmal einfach verabscheuungswürdig. Wirklichkeit und Wahrheit korrespondieren nicht, entsprechen und decken einander nicht: sie existieren einzig und allein im Gemüt des jeweils Erzählenden, jenem „Dorf der Seele“, das jeder in sich trägt.
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In seinem zweiten Erzählband diente Ludwig Roman Fleischer das 'unbewegliche' Fest Weihnachten als Bezugsuniversum: elf satirisch-melancholische One-Night-Stands zur Stillen Nacht. In den elf Erzählungen spielt der Autor mit Weihnachtsmythen, entfremdet sie, bricht sie, und setzt sie in einer Wirklichkeit neu zusammen, die keine Illusionen duldet. Jungfernzeugung, Herbergsuche, Erlösersegen, Weise aus dem Morgenland, Flucht nach Ägypten und andere wohlbekannte Motive bilden den Hintergrund einer verzerrten Welt, in der unser Zeitgeist spukt.
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Ludwig Roman Fleischer – Verwandter zahlreicher Burgenländer - erzählt Erzähltes, Erlebtes und Ersonnenes aus der Puszta, einem Land, dessen weiter Horizont Beobachtungsgabe und Phantasie anregt. Der Autor läßt eine cis- und eine transatlantische Gruppe von Seewinklern zu einem "Projekt Doppelte Heimat" zusammenkommen: an zwei Nachmittagen unterhält und provoziert man einander mit Geschichten. In halb authentischen und frei erfundenen Sagen, zartbitteren Satiren und realistischen Berichten ersteht eine Bezugswelt von unverwechselbarem Charakter. Es geht um Wein, Jahrgänge und Lagen, Geschmack, Erträge und Erbschaften, die Suche nach einem Gott, der leben läßt, und einer Welt, in der man leben kann, und immer wieder um Fleischers zentrales Thema des Exils: eines beteiligten Nicht-Dazugehörens.
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Das Wetter / Kurt Leutgeb. - [miejsce nieznane] : Sisyphus : Legimi, 2011.
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Der Roman handelt vom Wetter: von seiner Neigung, so zu bleiben, wie es ist; von den Kapriolen, die es manchmal schlägt; von seinem Einfluß auf menschliche Individuen und Gruppen und deren Einfluß auf es.
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K2 / Kurt Leutgeb. - [miejsce nieznane] : Sisyphus : Legimi, 2014.
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Parkbänke, Statuen, Menschen, Tiere, ganze Häuser und öffentliche Plätze werden vom Erdboden verschluckt. Am Rand von Wien wächst aus diesem Material ein Berg. K2 erzählt die Geschichte einer Nacht, in der die Konflikte innerhalb einer Gruppe von Stadtbewohnern eskalieren und sie schließlich in und auf den Berg führen.
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Mensch / Kurt Leutgeb. - [miejsce nieznane] : Sisyphus : Legimi, 2014.
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Es ist nicht irgendein Verbrechen, das Nemirnyj, kriminelles Genie und ein Mann, dem keiner so schnell sagt, wo's lang geht, da plant: eine Unmenge Falschmensch in elf Ländern, verteilt über ganz Europa – für Nemirnyj die Gelegenheit, den einen letzten großen Coup zu landen und sich mit der phänomenal fetten Beute in Dollerika zur Ruhe zu setzen. Der Flieger für den 21. März 2002 ist schon gebucht. Hans Massl, Wiener Polizeipsychologe, will da natürlich nicht nachstehen. Gemeinsam mit Kollegen aus ganz Europa soll das befürchtete Chaos bei der Einführung des Europäers abgewendet werden. Massls schwangere Frau Klara bringt zusätzliche Spannung ins Leben des ohnehin schon äußerst nervösen Massl, der – aufgerieben zwischen Stress im Job und wachsender Entfremdung daheim – versucht, zu sich selbst zu finden. Am Tag von Klaras Geburtstermin (der gleichzeitig auch Nemirnyjs geplanter Fluchttag ist) kommt es zum dramatischen Showdown. Wird es Massl gelingen, Nemirnyj zur Strecke zu bringen? Welche Rolle spielt Massls Vorgesetzter im beruflichen wie privaten Spannungsfeld des Polizeipsychologen? Und was hat der Möchtegern Kurt, der zusätzliche Verwirrung stiftet, mit dem Ganzen zu tun? Mit den Mitteln einer sprachlichen Umkehrung erzählt Mensch aus der Sicht des Geldes, das hier über Bewußtsein und Sprache verfügt, die spannende Geschichte zur Einführung des „Europäers". Die Kombination einer einen nicht mehr loslassenden Handlung mit dem durch die Methode der Invertierung erstaunlichen Sound der Sprache - der mit nichts als mit Kubricks "Clockwork Orange" vergleichbar ist - macht dieses Buch zu einem einzigartigen, echt geilen Leseerlebnis.
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